Jagd & -hund
Weitere Fälle von Schweinepest bei Wildschweinen

Rechtsrheinisch ist die Schweinepest bei Wildschweinen in drei rheinland-pfälzischen Kreisen aufgetreten. Breitet sich die Seuche landesweit aus? Umweltministerin Conrad ruft zur besonderer Vorsicht auf!
Beschreibung
Seit Anfang Februar hat das Landesuntersuchungsamt (LUA) bei insgesamt zwölf Wildschweinen das Virus der Schweinepest nachgewiesen:
- Bei drei Tieren in der Pfalz (Kreis Südwestpfalz)
-
Bei sechs Tieren im rechtsrheinischen Norden des Landes (drei Tiere im Kreis Altenkirchen, drei im Kreis Neuwied und zwei im Westerwaldkreis)
- Bei einem Tier in der Eifel (Kreis Ahrweiler)
Da die Wildschweine zurzeit "frischen" und die Jungtiere besonders empfänglich für die Schweinepest sind, ist eine weitere Verbreitung der Krankheit im Wildbestand zu befürchten.
Seit 2003 wird in der Pfalz Schwarzwild mit Köderimpfungen gegen die Schweinepest geschützt. Lange mit Erfolg: Seit November 2004 hat es in der Pfalz keinen Schweinepest-Nachweis bei Wildschweinen mehr gegeben.
Woher das Virus im Süd-Westen stammt, ist bislang unklar. Klar ist lediglich, dass es sich bei dem Virustyp im Süd-Westen um das "Uelzen-Virus" handelt, während im Nord-Osten das "Rösrath-Virus" grassiert. Die Infektionen im Westerwald haben damit nichts mit denen in der Pfalz zu tun.
[b]Tierschützer, Tierliebhaber und Wanderer werden gebeten, beim Fund geschwächter und kranker Frischlinge immer auch an eine Infektion mit Schweinepest zu denken und diese Funde dem Veterinäramt zu melden.[b] Quelle: AHO
Links: www.animal-health-online.de
Hier findet sich der vollständige AHO-Beitrag.


